Ein Artikel der PFORZHEIMER ZEITUNG
 
     
     
 
 
 
Erst hämmern, dann liegen
Kinderferienprogramm auf dem Haidach rettet Jungen und Mädchen vor Langeweile
 
     
     

Erst hämmern, dann liegen Kinderferienprogramm auf dem Haidach rettet Jungen und Mädchen vor Langeweile.

Die zwölfjährige Sigrid Weber aus Oberkirch bei Offenburg werkelt am dritten hölzernen Liegestuhl für die Strandkulisse. „Das ist die zweite Liege, an der ich mitbaue. Ich bastele nämlich gerne“, sagt sie. Dann haut sie schon den nächsten Nagel in die Holzbretter.

Im gegenüberliegenden Raum geht es leiser zu. Hier basteln die Kinder Ketten- und Schlüsselanhänger aus Ton. Sternzeichen in Ton Die zehnjährige Linda Schwarz formt ihr Sternzeichen Zwilling. „Nachher will ich den Tanz üben, den ich beim Abschlussfest vorführe“, sagt sie.
Auch der Buckenberg-Schülerin Chrisluula Tsiakaloo hat bis jetzt das Tanzen am besten gefallen. „Tonen fand ich nicht so gut. Aber Gelkerzen zu basteln war spannend“, erklärt sie.

Die siebenjährige Lisa Giebelhaus hingegen hatte am meisten Spaß beim Kleiderbasteln. „Aus bunten Stoffen habe ich mir ein Kleid geschneidert. Und heute bastele ich mir einen Spielball aus Sand“, sagt Lisa.
Marius Müller hat bereits einen Spielball hergestellt. „In den Luftballon habe ich Sand gefüllt und ihn dann mit einem Stoffband zugeschnürt“, erklärt er, bevor er zur Tischtennisplatte läuft. Hier probiert Denis Kiwitz seinen selbst gemachten Tischtennisschläger aus. „Den habe ich in der Holzwerkstatt gesägt. Das war spaßig.
Aber auch der Wassertag mit der Rutsche und dem Planschbecken war lustig“, sagt der elfjährige Nordstadt-Schüler. „Ich hatte meine Badesachen vergessen. Leider regnet es gerade und wir können nicht draußen spielen“, bedauert sein Freund Alexander Rosenwald.

Betreuer Christoph Krumm freut sich über die tobenden Kinder. „Ich war früher selber im Ferienprogramm. Es ist wichtig, die Kinder zu beschäftigen“, sagt er.

Artikel wurde erstellt von: Daniela Kroll am 08.08.2007
Foto: Ketterl