am 8. Mai war Mutter-Tag
   
 
 
... als Gott die Mutter schuf ....
 
 
 

 
 

Endlich ist er da, der Frühling, noch muss er mit manchem Regenschauer kämpfen, doch in den Gärten schauen uns die Blumen schon in vielfältiger Pracht entgegen.

Nach Tod und Vergänglichkeit im Winter wird uns das große Wunder von Gottes Schöpfung in seiner ganzen Schönheit offenbar.

Übrigens, kennen Sie die Geschichte: "Als Gott die Mutter schuf"?

Als Gott die Mutter schuf, machte er bereites den sechsten Tag Überstunden. Da erschien der Engel und sagte: "Herr, ihr bastelt aber lange an dieser Figur". Gott sagte: "Hast du auf die spezielle Bestellung geachtet? Sie muss: vollwaschbar sein - aber nicht aus Plastik - 180 bewegliche austauschbare Teile haben - von Essensresten und schwarzem Kaffee leben können - einen Schoß haben, den man nicht mehr sieht, wenn sie aufsteht - einen Kuß geben können, der alles heilt vom Beinbruch bis zum Liebeskummer; schließlich muss sie auch sechs Paar Hände haben.

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: "Sechs Paar Hände? Das wird kaum gehen". "Die Hände machen mir kein Kopfzerbrechen" sagte Gott. "Aber die drei Paar Augen, die so eine Mutter haben muss"."Gehören die denn zum Standardmodell?" fragte der Engel. Gott nickte. "Ein Paar, das durch geschlossene Türen blickt, während sie fragt: 'Was macht ihr Gören denn da drin?', obwohl sie es doch längst weiß. Ein zweites Paar am Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, es aber wissen muß. Und natürlich noch dieses Paar hier vorn, aus denen sie ein Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt und die doch sagen, 'Ich verstehe dich, ich habe dich sehr lieb', ohne dass sie ein einziges Wort spricht. …".

"Oh, Herr" sagte der Engel und zupfte ihn sachte am Ärmel "geht schlafen und macht morgen weiter". " Ich kann nicht", sprach Gott, "denn ich bin nahe daran etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt".

"Ich habe bereits geschafft, dass sie sich selbst heilt, wenn sie krank ist…..dass sie eine sechsköpfige Familie mit einem Pfund Gehacktem satt bekommt und einen Neunjährigen dazu bewegen kann, sich unter die Dusche zu stellen".

Der Engel ging langsam um das Modell der Mutter herum "zu weich" seufzte er.

"Aber zäh!", sagte Gott energisch. "Du glaubst gar nicht, was diese Mutter alles leisten und aushalten kann". "Kann sie denken?", "Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und Kompromisse schließen", sagte der Schöpfer. Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit einem Finger über die Wange des Modells. "Da ist ein Leck" sagte er. "Ich habe euch ja gesagt, ihr versucht zuviel in dieses Modell hinein zupacken".

"Das ist kein Leck sagte der Herr, das ist eine Träne". "Wofür ist die?"... "Die fließt bei Freude - Trauer - Enttäuschung - Schmerz - Verlassenheit und Stolz". "Ihr seid ein Genie" sagte der Engel.

Da blickte ihn der Herr traurig an, "Die Träne", sagte er "ist nicht von mir" ……

Was könnte man hinzufügen? Jeder von uns hat bzw. hatte eine Mutter .... und wir wissen wohl, wie oft wir ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt haben.
Und wir, die wir Mütter bzw. Großmütter sind, kennen das Gefühl, wenn unsere Kinder oder Enkelkinder ihre Grenzen austesten. Mit einem Schmunzeln können wir erkennen, wie sich alles wiederholt.

Ein herzliches DankeSchön also unserem Schöpfer und natürlich auch dem Geschöpf "Mutter" …. nicht nur einmal im Jahr, vielleicht an Muttertag - nein, immer wieder aufs Neue sollen wir sagen: "Danke Mutter, dass es Dich gibt". Warum Gott die Großmutter schuf, gell, das wissen Sie? Sie nicht?
Also. .. weil Gott doch nicht überall gleichzeitig sein kann.

(Amen!)

 
 
 
(Verfasser leider unbekannt)